Was erwartet mich bei einem Jobcoaching?

Häufig wird mir diese Frage am Telefon oder bei dem ersten Kontakt mit einem Klienten gestellt. Meine vielleicht auf den ersten Blick nicht vollkommen befriedigende und doch so „wahre“ Antwort ist: „Das kommt darauf an“. Aber worauf kommt es denn eigentlich nun genau an? In erster Linie sind für mich für den Verlauf und den Inhalt des Jobcoachings natürlich die Wünsche des Klienten entscheidend. Was genau ist sein Anliegen? Warum kommt er in (m)ein Coaching? Was genau möchte er geklärt wissen bzw. erreichen? Hände schütteln beim BewerbungsgesprächWann möchte er sein Ziel erreicht haben und wie viel Zeit hat er persönlich für ein Coaching eingeplant. Und das sind nur einige Fragen, die wir im Jobcoaching gleich zu Beginn gemeinsam klären. Sicher ist, dass ein Jobcoaching – genau wie auch jedes andere Coaching – immer sehr individuell ausgestaltet ist und so gut wie nie nach Schema F ablaufen wird. Und dennoch gibt es einige Voraussetzungen und wesentliche Bestandteile, die das gesamte Coaching sozusagen strukturieren und daher auch bei mir in jedem Jobcoaching vorkommen.

Ein professioneller Coach sollte vor dem ersten Coaching bzw. vor der Annahme eines Auftrages grundsätzlich folgende Punkte gemeinsam mit dem Klienten abzuklären:

Erstkontakt und Akzeptanz zwischen Coach und Klient
Unbedingt notwendig ist ein erster Kontakt in Form eines „Beschnupperns“ zwischen Coach und Klient in einem Erstgespräch. Dieses gegenseitige Kennenlernen  kann telefonisch in einem Vorgespräch, in einem Kontaktaufnahmegespräch oder auch noch beim Erstgespräch stattfinden. Sehr schnell wird sich der Klient gefühlsmäßig entscheiden können, ob er sich bei diesem Coach mit seinem speziellen Anliegen gut aufgehoben fühlt. Wenn er ein ungutes Gefühl hat oder sich mit seinem Coachingwunsch nicht richtig verstanden fühlt, sollte er sich besser nach einer alternativen Coaching Möglichkeit umsehen. Die „Chemie“ zwischen Coach und Klienten muss beim Coaching unbedingt stimmen. Auch der Coach muss nach einem ersten Gespräch entscheiden, ob der Klient mit seinem Anliegen bei ihm richtig ist und ob er ihm mit seinem Anliegen vermutlich wird helfen oder unterstützen können. Im positiven Fall akzeptiert der Klient den Coach und umgekehrt. Beide bringen sich wertschätzende Akzeptanz entgegen, auf deren Grundlage die gemeinsame Arbeit dann erfolgreich stattfinden kann.

Vertrauen und Vertraulichkeit
Im Allgemeinen entsteht während des Coachings zwischen Coach und Klienten ein Vertrauensverhältnis. Das ist auch notwendig, denn nur ein solides Vertrauensverhältnis ermöglicht beiden Teilen Offenheit. Wertschätzende Offenheit ist wiederum absolut notwendig für ein erfolgreiches Coaching. Denn offen ist nur der, der weiß und berechtigt darauf vertraut, dass die im Coaching thematisierten Inhalte diskret behandelt werden. Alles was in den Job Coachingstunden besprochen wird, bleibt zwischen Coach und Klient. Werden mit Coach Kollegen in der Supervision Fälle besprochen, um zum Beispiel Rat von Kollegen zu erhalten oder eine bessere Außensicht auf den Fall zu bekommen, bleiben die Daten des Klienten selbstverständlich anonym.

Eigener Wunsch nach Coaching
Die Voraussetzung „eigener Wunsch nach dem Coaching“ hört sich zunächst selbstverständlich an. Ist er in der Praxis aber nicht unbedingt. Der Klient muss selber den eigenen Wunsch an einem Coaching bzw. an einer Änderung seiner persönlichen Situation haben. Doch tatsächlich kommt es immer wieder einmal vor, dass ein Klient eigentlich selber gar keinen Handlungsbedarf sieht. Er wird von seinem Chef oder auch von seinem Ehepartner „geschickt“. Liegt keine eigene Motivation des Klienten vor, wird dieser kaum von einem Coaching profitieren können.

 

Wesentliche Elemente des Coaching

1. Erstgespräch
Die oben angeführten Punkte sind bereits im Vorfeld des Coaching spätestens aber im Erstgespräch abzuklären. Weiterer Inhalt des Erstgespräches ist die Klärung der Ausgangssituation und der Beratungswunsch bzw. die Zielvorstellung des Klienten. Ist- und Sollzustand müssen zwischen den „Vertragspartnern“ eindeutig geklärt und definiert werden. Es muss klar feststehen, aus welchem Grund das Coaching stattfindet und welches Ziel (Zielbestimmung) es haben soll. Auch über eine erste grobe Zeitschiene kann bereits jetzt gesprochen werden.

2. Folgegespräche
In den folgenden Terminen werden gemeinsam  Lösungen erarbeitet, um das Ziel des Coachings zu erreichen. Bezeichnet werden die Gespräche und anderen Coaching Maßnahmen als Interventionen.
Dabei wird im Rahmen der sog. Evaluation nach jeder Sitzung von beiden Seiten Rückmeldung gegeben. Inwieweit wurden die Erwartungen erfüllt? An welcher Stelle genau befinden wir uns in diesem speziellen Coaching (Abgleich Ist und Soll Zustand)? Ist das vereinbarte (Etappen) Ziel erreicht?

3. Abschlussgespräch
Jedes Coaching endet mit einem Abschlussgespräch. Idealerweise findet dieses Gespräch in einem gewissen Abstand zur letzten Coachingstunde statt, so dass Coach und Klient besser beurteilen können, inwieweit das Coaching im Berufsleben umgesetzt worden ist und den Klienten idealerweise zu seinem gewünschten Berufsziel geführt hat.

Wenn Sie weitere Fragen zu meinem Jobcoaching haben, kontaktieren Sie mich gerne
über
mail@jobcoachingbonn.de
http://www.jobcoachingbonn.de

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2 Gedanken zu „Was erwartet mich bei einem Jobcoaching?

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