Ziele einfach in 8 Schritten erreichen

 

Jeder von uns hat kleine und große Ziele. Wenn wir über unsere Ziele nachdenken, möchten wir diese natürlich lieber heute als morgen erreichen. Der eine möchte sofort Gitarre spielen lernen. Die andere träumt von einer Weltumrundung im Segelboot. Einer möchte für die Familie ein hölzernes Traumhaus bauen und eine andere träumt von der Teilnahme am New York Marathon. Eine Unmenge von den unterschiedlichsten Zielen steckt entweder in sehr konkreter Form oder auch nur als unbewusster Wunsch in uns. Damit Ihre Ziele Realität werden, hier 8 Schritte, die Ihnen definitiv helfen werden, Ihre privaten und beruflichen Wünsche und Ziele erfolgreich umzusetzen.

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1. Zielbestimmung: Auch wenn sich das für Sie vielleicht merkwürdig anhört, aber unbedingt notwendig ist zunächst, dass Sie Ihr Ziel auch wirklich kennen. Denken Sie an ein Schiff. Ein Schiff treibt im Allgemeinen nicht ziellos auf den Wellen. Der Kapitän kennt seinen Zielhafen, den er mit all seinem nautischen Wissen ansteuert. Denn nur wer sein Ziel kennt, wird immer einen günstigen Wind finden. Es gibt im Coaching viele Möglichkeiten, persönliche und berufliche Wünsche und Ziele zu entdecken.

Häufig wissen wir nicht, was wir eigentlich wirklich genau möchten. Einige Wünsche tauchen für eine kurze Zeit auf und verschwinden dann genauso schnell wieder, wie sie entstanden sind. Andere schlummern viele Jahre in uns, bevor wir sie wirklich entdecken und artikulieren können. Bevor Sie über Zielerreichung nachdenken, müssen Sie daher Ihr Ziel genau kennen. Stellen Sie sich vor, dass Sie Ihr Ziel bereits in einer Woche erreicht hätten. Wie fühlt sich das an? Gut? Nehmen Sie sich bitte ausreichend Zeit, um ganz genau darüber nachzudenken, wie Ihr Ziel aussieht und vergessen Sie auch nicht zu spüren, wie sich Ihr Ziel für Sie  anfühlt.

2. Smarte Ziele: Ziele müssen „SMART“ sein:

Spezifisch (so genau wie möglich definiert sein)
Messbar (objektiv messbar sein)
Akzeptiert (von dem Empfänger akzeptiert sein)
Realistisch (möglich und durchführbar sein)
Terminiert (mit einem Datum versehen sein)

Beispiel: Mein Ziel ist „der Erwerb eines Führerscheins“:

spezifisch: Der Erwerb eines deutschen Führerscheines der Klasse x, um ein Fahrzeug der Klasse y fahren zu können.
messbar: Wenn ich den Führerschein mit meinem Namen am 1. Oktober 2016 in der Hand halte, ist mein Ziel erreicht.
akzeptiert: In diesem Fall bin ich selber der Empfänger und möchte unbedingt einen Führerschein erwerben, um ein Auto fahren zu können.
realistisch: Ich habe das Geld für den Führerschein gespart. Ich habe das Alter, um den Führerschein erlangen zu können. Und ich habe mich sogar schon mit der Theorie des Verkehrsrechts befasst. Klar, dass das Ziel realistisch ist.
terminiert: Am 1. Oktober 2016 möchte ich den Führerschein haben, da ich dann in eine andere Stadt ziehen werde, um ein Studium zu beginnen.

3. Zwischenziele: Wenn Sie Ihr Ziel nun vor Augen haben, gilt es Zwischenziele zu bestimmen. Niemand kann als nicht trainierter Spaziergänger am nächsten Tag einen Marathon absolvieren. Auch kann ein Lehrling im ersten Lehrjahr nicht innerhalb eines Monats Meister in seinem Fach werden. Um festzustellen, was Ihnen  noch zur Zielerreichung fehlt, bietet sich die Rückwärtsplanung an. Diese Methode benutze ich häufig im Coaching und im Projektmanagement.
Die erste Frage lautet: Kann ich Morgen mein Ziel erreichen? Nein, denn um meinen Führerschein in der Hand halten zu können, muss ich zunächst die Fahrprüfung bestanden haben. Kann ich die Prüfung Morgen bestehen? Nein, vorher muss ich Fahrstunden genommen haben. Kann ich Morgen Fahrstunden nehmen? Nein, zunächst muss ich mich bei einer Fahrschule anmelden. Kann ich mich dort morgen anmelden? Ja, das könnte realistisch sein! Vielleicht brauche ich auch noch einige Tage, um die richtige Fahrschule zu finden. Doch ich habe das erste Zwischenziel und plane nun mit meinen ermittelten Zwischenzielen den Weg zum Ziel. Nutzen Sie für diese Technik Papier oder ihren PC und schreiben sich alles genau auf.

4. Kleine Schritte, kleine Portionen, aber regelmäßig: Bei der Zielplanung ist es wichtig, in kleinen Schritten vorzugehen. Sind wir am Anfang noch motiviert, meinen wir zum Beispiel Chinesisch in drei Monaten lernen zu können. Klappt das nicht, wird schnell der ganzen Plan verworfen. Daher gilt: lieber sehr  kleine, aber regelmäßige  Portionen. Nicht nur eine möglichst detaillierte Zielplanung, auch die richtigen „Portionen“ sind wichtig. Fragen Sie sich, wie viel Zeit Sie realistischer Weise für Ihren Wunsch oder Ihr Ziel täglich erübrigen können. Und brechen Sie diese Zeiteinheit, wenn Sie sie nicht erfüllen können, weiter herunter. Besser täglich und regelmäßig als mehr und unregelmäßig. Das gilt für 5 Minuten Sport genauso wie für das Erlernen  einer Fremdsprache. Selbst ein dickes Buch wird eines Tages entstehen, wenn Sie täglich 5 Minuten daran schreiben. Die kleinste Einheit „Regelmäßigkeit“ ist besser als einige große Portionen  im Jahr.
Wenn Sie zum Beispiel auf lange Sicht eine neue Sprache lernen wollen, hilft es nicht, wenn sie 4 Mal für zwei Stunden im Jahr in das neue Japanischbuch schauen. Wenn Sie jedoch täglich 10 Minuten ganz regelmäßig erübrigen, haben sie in der Woche bereits 70 Minuten und im Monat 5 Stunden. Das sind im Jahr 60 Stunden. In 60 Stunden konzentrierten Lernens werden sie zwar langsam, aber sicher und stetig zu ihrem Ziel gelangen. Und ehrlich: wer hat nicht 10 Minuten täglich für die eigene Wunscherfüllung übrig?

5. Zielplanung: Nun haben Sie Ihr Ziel und Ihre Zwischenziele definiert. Mit diesen Erkenntnissen fertigen sie einen schriftliche und möglichst detaillierten Zielplan. Für das Beispiel Ziel Führerschein bedeutet das. Bis zum 3. Mai werde ich mich nach einer Fahrschule umsehen. Bis zum 10. Mai werde ich mich angemeldet haben. Die theoretische Prüfung werde ich am….abgeschlossen haben. Die praktische Prüfung werde ich spätestens am….abgeschlossen haben.

6. Kontrolle und Planänderung: Sie müssen sich nicht sklavisch an Ihren Plan halten. Denn das Erreichen Ihren Zieles soll ja auch mit Freude verbunden sein. Wenn Sie wirklich Ihr Ziel erreichen wollen, sind Sie vielleicht auch so motiviert, dass Sie versuchen werden, Ihren eigenen Plan zu überholen. Doch Vorsicht: auch Ruhepausen und Ablenkung sind wichtig.

Allerdings bleibt es uns nicht erspart von  Zeit zu Zeit uns selber zu kontrollieren. Das ist absolut notwendig und unverzichtbar. Wo stehe ich? Bin ich noch zeitlich in meiner eigenen Planung? Werde ich das Ziel auf meine angefangene Art erreichen? Wenn Sie merken, dass Sie nicht in der Lage sind, die von Ihnen gesteckten Zwischenziele zu erreichen, fragen Sie sich nach dem Grund. Seien Sie ehrlich zu sich. Und dann ändern Sie den Plan und zwar so, dass er auf Ihre Bedürfnisse und Ihre Lebenssituation besser passt. Wichtig ist nur, dass Sie letztendlich einen realistischen Plan haben und diesen auch zielgerichtet verfolgen. Daher ist es unbedingt erforderlich, immer wieder einen Abgleich von Ihrem Plan und Ihren Fortschritten vorzunehmen.

7. Zwischenziele erreichen: Und dann ist es so weit. Sie haben das erste kleine Zwischenziel erreicht. Vergessen Sie nicht, sich selber zu gratulieren. Feiern Sie das Ereignis mit einer kleinen Belohnung für Sie selber. Ein Sauna Besuch oder ein neues Buch. Das schafft neue Motivation und beflügelt den Weg zum nächsten Zwischenziel.

8. Konsequenz und Ausdauer: Und letztlich gilt – wie so häufig – im Leben. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Das Leben verläuft nicht immer nach Plan und wir Menschen sind keine Maschinen. Auch Misserfolge und Rückschläge gehören zum Leben. Doch g a n z wichtig: Machen Sie weiter. Auch wenn Sie Ihr Ziel nicht sofort erreichen. Vielleicht gibt es einen alternativen Weg. Wichtig: Bleiben Sie dran und geben Sie nicht auf. Und dann werden Sie ganz sicher – und zumeist schneller als Sie denken – Ihr ganz persönliches Ziel erreicht haben.

http://www.jobcoachingbonn.de

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