Arbeitslos? 10 nützliche Gedanken als Begleiter auf Ihrem Weg zum neuen Job

 

Arbeitslosigkeit kann jeden Menschen treffen. Sei es, weil der eigene Arbeitsplatz wegrationalisiert, das Unternehmen geschlossen oder eine Kündigung ausgesprochen wird. Ohne Job ist auch ein Berufsanfänger, der noch nicht gearbeitet hat und erst auf der Suche nach der richtigen Arbeitsstelle ist. „Was tun in dieser Situation?“ fragt sich jeder Betroffene verzweifelt, ängstlich oder mit anderen negativen Gefühlen im Bauch.  „Wie soll ich bloß (wieder) eine Arbeit finden?“ Die Aufregung in dieser Situation ist verständlich und völlig normal. Und dennoch gilt als erster Grundsatz – wie für alle Krisensituation – auch hier: Ruhe bewahren und keine Panik aufkommen lassen. Sicherlich fällt gerade das vor dem Hintergrund der eigenen Existenzsicherung nicht immer leicht.

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Doch in Panik können Sie nicht in Ruhe nachdenken. Ihre Gedanken schwirren wirr im Kopf herum und Sie finden ihren eigenen Weg nicht mehr.

Im Jobcoaching haben sich die folgenden 10 Tipps immer wieder als nützlich  und äußerst hilfreich erwiesen:

1. Positive Gedanken: Der Verlust des Arbeitsplatzes oder die Angst erst gar keinen Arbeitsplatz zu finden stellen für jeden Menschen eine mehr als unangenehme Situation dar. Doch schwarze Gedanken, negative Gefühle und das Verfallen in depressive Gedanken helfen nicht weiter. Im Gegenteil – sie verschlimmern die Situation.

Auch wenn es schwer fällt, bitte denken Sie positiv und sehen die Lage auch ein wenig als Herausforderung an. Wenn Sie lange genug darüber nachdenken, gibt es sicherlich einen Aspekt bei der ganzen Situation, der gut oder vielleicht auf lange Sicht zumindest hilfreich für Sie sein könnte. Vielleicht haben sie nun endlich Zeit im Leben einmal etwas zu tun, was Sie ansonsten nie getan hätten.

2. Die eigenen Rechte kennen und einfordern: In jeder persönlich noch so ernsten Lage gibt es juristisch verankerte Rechte und andere Möglichkeiten. Diese gilt es herauszufinden und geltend zu machen. Stichworte: Arbeitslosengeld, Rechtsbeistand für unberechtigte Kündigungen, Beantragung von Leistungen. Auf keinem Fall vor Scham den Kopf in den Sand stecken. Hier wartet perönliche Arbeit, die sich am Ende für Sie auszahlen wird.

3. Lebendig bleiben: Ziehen Sie sich nicht aus dem sozialen Leben zurück, sondern gehen Sie offensiv mit der Situation um. Zeigen Sie sich. Sie können sich selber nur helfen, wenn es Ihnen gut geht. Dafür brauchen Sie schöne Erlebnisse. Unternehmen sie etwas, das sie ablenkt, etwas das Sie wirklich gerne tun und das Ihnen zugleich neue Inspiration schenken wird. So ein Erlebnis muss nicht immer mit Geld verbunden sein. Wäre zum Beispiel ein mit dem Partner gemeinsam erlebter Sonnenaufgang über dem Fluss oder im Wald etwas für Sie?

4. Networking: Mit Partnern, Freunden, Vertrauten sprechen. Die eigene Situation erklären und gemeinsam nach Lösungen suchen. Einsamkeit macht traurig und verengt die Sichtweise. Andere Menschen können uns nicht nur trösten und stärken, sondern uns auch neue Ideen und im besten Fall sogar den entscheidenden Tipp für einen neuen Job geben.

5. Reflexion der Vergangenheit: Stellen Sie sich ohne Selbstvorwürfe auch Fragen zu Ihrer jetzigen Lage. Was hat dazu geführt, dass ich keine Arbeit habe? Inwieweit hat mein eigenes Verhalten zum Jetzt Zustand beigetragen? Wie kann ich mögliche Fehler in Zukunft vermeiden? Beantworten Sie die Fragen ehrlich und halten ihre Erkenntnisse vielleicht auch schriftlich fest.

6. Beschäftigung mit der Zukunft. Doch halten Sie sich nicht zu lange in der Vergangenheit auf. Wenn die Fragen unter 5 für Sie ausreichend beantwortet sind, haken Sie die Vergangenheit ab. Vielleicht beerdigen Sie ganz bewusst ein paar schmerzhafte Gedanken, die Sie nur belasten und stetig  zurück in die Vergangenheit ziehen. Gehen Sie gedanklich in die Zukunft, denn in der werden Sie leben. Was möchte ich arbeiten und wo möchte ich arbeiten? Wofür bin ich qualifiziert? Im Jobcoaching gibt es gezielte Techniken, mit denen Sie herausfinden können, was wirklich Ihr ganz persönlicher Traumjob ist.

7. Wunsch und Realität – was fehlt? Nachdem der Wunschjob gefunden ist, geht es an die Überprüfung der Realität. Wo genau gibt es eine Arbeitsstelle für mich? Besitze ich die notwenige Qualifikation? Muss ich noch etwas dazu lernen? Wo kann ich einen entsprechenden Lehrgang besuchen oder etwas mehr über einen bestimmten Beruf erfahren?

8. Zielplanung: Sie kennen nun ihr Ziel und entwerfen einen Zeit- und Aktionsplan. Schreiben Sie ihre Gedanken für die Zukunft und die einzelnen Schritte genau nieder. Umso gründlicher Ihr Plan ausgearbeitet ist, desto sicherer wird er Sie in kleinen von Ihnen gewählten Schritten an Ihr Ziel bringen.

9. Medien nutzen: Die Umsetzung Ihrer Berufsvorstellung unter Nutzung aller zur Verfügung stehenden Medien vergrößert Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Inserieren Sie selber in Zeitungen und im Internet, melden Sie sich bei Jobbörsen an, nutzen Sie Ihr Netzwerk und wenn Sie mögen auch die sozialten Netzwerke.

10. Konsequenz bei der Zielerreichung: Behalten Sie Ihr Ziel fest im Auge. Lassen Sie sich nicht von Rückschlägen und Absagen entmutigen. Konsequenz und Durchhaltevermögen sind ihre persönlichen Helfer, mit denen Sie Ihr Ziel gewiss erreichen werden.

 

http://www.jobcoachingbonn.de

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