Was kann Jobcoaching leisten?

Wer auf der Suche nach einem neuen Job, beruflicher Umorientierung oder einem Job Coach ist, landet nicht nur im Raum Bonn häufig auf meiner Homepage. So bekomme ich Anfragen, die ab und zu auch mit einem Feedback gekoppelt sind. Darüber freue ich mich dann besonders, denn Feedback hilft mir nicht nur meine Homepage, sondern insbesondere auch meine Dienstleistung zu verbessern.

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Anscheinend finden immer mehr Menschen aus den verschiedensten Gründen gefallen an meiner Homepage und Jobcoaching Bonn. Doch hinter den Anfragen, die ich erhalte, stehen auch unausgesprochene Fragen: Kann ein Jobcoaching mir persönlich tatsächlich etwas bringen? Wird sich durch ein Jobcoaching etwas an meiner beruflichen Situation verändern? Ist ein Jobcoaching wirklich das Richtige für mich?


Selbstverständlich sind Wünsche, Ziele, Vorstellungen und Erwartungen eines jeden Menschen sehr individuell. Daher gibt es kaum allgemeine Antworten auf diese berechtigten Fragen. So bemühe ich mich bereits im Vorfeld des Jobcoaching im Erstkontakt möglichst genau auf die unterschiedlichsten Anfragen und Anliegen einzugehen. Doch ich spüre auch den Wunsch vieler Interessenten vor einer Buchung eines Jobcoachings genau zu wissen, was Jobcoaching Bonn bisher für andere Menschen geleistet hat und was ich für sie tun kann.
Und genau aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, an dieser Stelle einige praktische Beispiele aus meinem Berufsalltag Jobcoaching Bonn vorzustellen. Es handelt sich um authentische Fälle aus den letzten fünf Jahren. Die Namen der Personen sind aus datenschutzrechtlichen Gründen verändert.

Fall 1: Manchmal kommt es anders als geplant

Herr Fischer schrieb mir nach unserem Job Coaching in Bonn im Jahr 2013: Frau Reuter, Sie haben mich mit Ihrem Jobcoaching bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle sehr gut unterstützt und beraten. Sie haben mir neue Strukturen und Wege aufgezeichnet, um mich dahin zu führen, wo ich am Anfang dachte, dass ich dort nie hinkommen werde. Vielen lieben Dank dafür!

Und wo ist Herr Fischer nun genau angekommen? Herr Fischer hatte ein Masterstudium der Geschichte absolviert. Doch er fand nach Beendigung seines Studiums aus einem für ihn bis dahin nicht nachvollziehbaren Grund keinen Arbeitsplatz. So arbeitete er in dieser Übergangszeit in einer Ganztagsschule als Aushilfskraft, während er sich in Museen und an Universitäten bewarb. In der Schule war er nicht als Geschichtslehrer angestellt, sondern er leitete am Nachmittag mehrere Arbeitsgemeinschaften (Sport und Spiel). Der Umgang mit den jungen Menschen, die Sport AG und insbesondere das Spielen mit den Kindern und Jugendlichen bereiteten ihm sehr große Freude.

Dennoch war er der festen Überzeugung, dass er einen „geschichtlichen“ Beruf anstreben sollte, da er das Fach ja schließlich studiert habe. Im Laufe des Coachings fand Herr Fischer jedoch zu seiner eigenen Überraschung heraus, dass er das Geschichtsstudium eigentlich nur gemacht hatte, da seine Eltern es so gewünscht hatten. Er selber hingegen hatte von klein auf viel mehr Spaß und Freude an Sport und Spiel. Obwohl nur als Aushilfsjob geplant, genoss er das Zusammensein mit den Jugendlichen. Und Herr Fischer hatte noch eine geheime Leidenschaft. Seit jeher hatte er selber neue Spiele erfunden. Diese konnte er nun zu seiner Arbeit mitbringen und mit den Jugendlichen ausprobieren.

Im Laufe des Coachings wurde Herrn Fischer mehr und mehr klar, dass er – auch wenn er das nicht studiert hatte – lieber im Jugend- Spiel- und Sportbereich tätig sein wollte. Und bereits am Ende des Coachings hatte er den ersten Schritt in die Selbständigkeit getan und wurde Spieleberater. Heute kann er von dieser Tätigkeit leben, hat jedoch aus Spaß an der Freude auch noch einen 10 Stunden Vertrag mit der Schule, „um weiter mit den Jugendlichen zusammen neue Sportarten und Spiele ausprobieren zu können“, wie er sagt.

2. Durch Ortswechsel zur Traumstelle
Frau Berghahn ist gelernte Einrichtungsfachberaterin. Sie ist kreativ und hat Freude am Beraten. Als wir uns kennen lernten arbeitete sie jedoch in einem großen Möbelzentrum bei Köln. Sie sagte mir, dass sie sehr unglücklich sei, da bei ihrer Arbeit nicht mehr die Kunden, sondern nur noch die „Massenabfertigung und Provisionen“ zählen würden. In dem von ihr gewählten Beruf sei anscheinend kein Platz für Kreativität und individuelle Beratung. Gemeinsam schauten wir daher zunächst nach neuen Berufsmöglichkeiten für Frau Berghahn. Doch sehr schnell stellte sich heraus, dass Frau Berghahn keinen neuen Beruf wollte. Sie wollte als Einrichtungsfachberaterin tätig sein. „Das war schon immer mein Traumberuf“, verriet sie mir. „Doch heute gibt es doch nur noch die großen Unternehmen, in denen kein Platz mehr für echte Berater und engagierte Mitarbeiter ist“, meinte sie traurig.

Wir überlegten gemeinsam weiter. Und siehe da, Frau Berghahn musste an dem Parameter „Ort“ ein wenig drehen. Der Knackpunkt lag bei ihr darin, dass sie sich gedanklich auf die Region Köln und Bonn „eingeschossen“ hatte. Sie hatte vernachlässigt, dass es neben großen Möbelzentren auch noch viele kleine Einrichtungshäuser fern der Metropolen gibt. Nachdem wir gemeinsam an ihren Bewerbungsunterlagen gearbeitet hatten, bewarb sie sich gezielt bei kleineren Unternehmen etwas entfernt von Köln. Sehr schnell fand sie ihre „Traumstelle“ dann in einem kleinen Einrichtungshaus in der Eifel. Frau Berghahn schrieb mir wenig später:

Ich danke für Ihre engagierte Unterstützung als Job Coach. Es hat mir sehr gefallen, dass wir gemeinsam meine Bewerbungsunterlagen überarbeitet haben. Auch die Tipps zur systematischen Vorgehensweise sowie Hinweise auf für mich nützliche Adressen und Websites waren sehr hilfreich. Ich konnte mich vollkommen auf Ihre langjährige Berufserfahrung verlassen. Wertvoll waren für mich auch Ihre objektive Rückmeldung, die Sie mir zu meiner Person und Persönlichkeit gaben und die damit verbundene Stärkung meines Selbstbewusstseins. Ich war sehr zufrieden mit der Beratung durch Jobcoaching Bonn. Ich danke für Ihre professionelle, kompetente und freundliche Hilfe. Zum 01.03.2014 habe ich nun eine neue Arbeitsstelle gefunden und bin in meinem Beruf als Einrichtungsfachberaterin tätig. Auch wenn ich nun ein wenig weiter zur Arbeit fahren muss, habe ich doch ein Arbeitsumfeld, das mir täglich neue Freude macht und in das ich mich persönlich mit all meinen Talenten und Begabungen einbringen kann.

Diese beiden Fälle sind Beispiele für eine gelungene gemeinsame Arbeit im Jobcoaching. Und hier noch einige weitere Praxisfälle in Kurzform:

Die ehemalige Leistungssportlerin und studierte Sportwissenschaftlerin Frau Bodai aus Ungarn arbeitete stundenweise als Reinigungskraft und als Thekenaushilfe in einem Fitnessstudio. Sie ging auf die 50 zu und meinte auf dem Arbeitsmarkt im Sportbereich wegen ihres Alters keine Chance mehr zu haben. Nach nur wenigen Coaching Stunden war sehr schnell klar, wohin Frau Bodai wollte. Ich hatte die Freude, Frau Bodai auf ihrem Weg in die Selbständigkeit begleiten zu dürfen. Sie ist heute eine erfolgreiche Unternehmerin und besitzt ihr eigenes Fitnessstudio. Im Moment vergrößert sie sich gerade mit einem Wellnessunternehmen, das dem Fitnessstudio angeschlossen werden soll.

Herr Reinhardt aus Köln ist studierter Astrophysiker und kam zu nächst zu Jobcoaching Bonn, da er nicht den richtigen Arbeitsplatz fand. Im Gespräch bei der Ursachenforschung stellte sich dann heraus, dass er zwischen dem Wunsch seine Doktorarbeit zu schreiben, sich um seine kleine Familie zu kümmern und den Lebensunterhalt für sich und seine Familie zu verdienen, hin- und hergerissen war. Wir haben gemeinsam einen Plan entwickelt, wie er nach und nach ohne sich persönlich zu überlasten, allen Anforderungen gerecht werden kann. Hier war Zeitmanagement gefragt. Die Stelle als Astrophysiker muss nun noch ein wenig warten. Dafür kann sich Herr R. intensiv um seine Familie kümmern, seine Doktorarbeit schreiben und nebenbei Geld von zu Hause aus verdienen.

Frau Maiwald ist studierte Juristin und arbeitete seit 5 Jahren in einer Bank. Über ihr Gehalt konnte sie sich nicht beklagen. Dennoch war sie als „Bankerin“ nicht wirklich zufrieden. Sie kam mit dem Wunsch zu mir, doch einmal gemeinsam zu schauen, ob es noch eine andere Berufsmöglichkeit für sie gäbe. Während des Coachings stellte sich heraus, dass sie lieber mehr selbständig und juristisch arbeiten wollte. Auf der anderen Seite hatte sie Angst, ihre feste Anstellung, mit der sie Sicherheit und einen gewissen Wohlstand verband, aufzugeben. Doch auch für Frau Maiwald fanden wir schließlich eine Lösung, mit der sie heute sehr zufrieden leben kann.

Egal in welchen Alter. Es ist nie zu spät für einen Neuanfang oder Berufswechsel. Ob der Wunschberuf zunächst gefunden werden muss, ob es in die Selbständigkeit geht oder Neuorientierung im Alter. Jobcoaching ist keine Frage des Geschlechts, der Nationalität oder des Alters. Daher scheuen Sie sich nicht Kontakt aufzunehmen, wenn Sie eine Frage an mich haben. Allgemeinlösungen gibt es nicht. Doch individuelle maßgeschneiderte Lösungen gibt es für jeden von uns.

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